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Hier berichten wir über unsere Touren im Jahr 2007/8/9/10












Gruppenfoto von der Ausfahrt mit 32 Drivern am 29.07.2007


und die Roller natürlich auch ,Hälfte unserer Fahrer war dabei.


MoGo in Süsel am 14.09.2008
Wie schon lange vorher angekündigt hat unser Koordinator Peter M. aus O. die Rollerfreunde Ostholstein zur Teilnahme am MoGo in Süsel gebeten. Unser Sammelpunkt war für viele wieder die altbekannte Adresse GTÜ in Neustadt. Genau 10 Rollerfreunde waren mit ihrem Gefährt am Sammelpunkt um 9:00 Uhr erschienen. Natürlich wurde wieder geschaut, wer was an seinem Roller verändert oder erneuert hat. Bei dieser Gelegenheit hat unser Koordinator auf dem Parkplatzpflaster einen Gegenstand unter den Fußsohlen seiner Bikerstiefel entdeckt, der, das hat er sofort erkannt, als Touchpen (Zeigestift) für ein Navigationsgerät diente. Genau dieses Teil hatte der Verfasser dieses Berichtes am 31.08.2008 an eben dieser Sammelstelle verloren. So ein Zufall und so ein Glück. Von den Stiefeln leicht verformt, kann der Stift nun wieder seine ursprüngliche Funktion aufnehmen.
Kurz nach 09:00 Uhr ging es dann Richtung Süsel, um sich gute Plätze zu sichern. Die Entscheidung war richtig, denn wir waren fast die Ersten. Vor Ort trafen wir dann noch fünf weitere Ostholsteiner Rollerfreunde vor und die Fachsimpeleien um und über die Roller wurden weiter geführt. Ab und zu sind die Gespräche durch ein mehr oder weniger dumpfes Grollen und Donnern von den Maschinen der nunmehr eintreffenden Motorradfahrer unterbrochen worden. So langsam füllte sich der Platz vor der nunmehr 850 jährigen Süseler Kirche.
Dieses Jubiläum war auch Anlass zu diesem Openair Motorrad-Gottesdienst, zu dem der Pastor Matthias Hieber und die „Runzelrocker“ eingeladen hatten. Direkt neben der Kirche unter großen alten Bäumen hatten die Veranstalter ihre Sitzgelegenheiten aufgebaut. Dabei wurde, wie in einem Dorf üblich, auf die Mithilfe der Feuerwehr, der Schule, der Kirche und der Runzelrocker zurückgegriffen. Alle hatten etwas dazu beigetragen und liebevoll zusammengestellt.
Gegen 10:00 Uhr begann der Gottesdienst mit einigen Wortbeiträgen der Veranstalter. Abwechslungsreich wurde zwischen musikalischen Beiträgen von CD (Tears in Heaven, von Eric Clapton), Kinderchor, Gebeten und Wortbeiträgen eine ansprechende Darstellung geboten. Ja, auch die Kirche geht mit der Zeit und mancher musste sich wundern, wie locker und doch gleichzeitig ernsthaft ein Gottesdienst sein kann. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, die einzelnen Beiträge wiederzugeben. Es wurde jedoch auch der verunglückten Motorradfreunde gedacht und auch auf die Gefahren auf „zwei Rädern“ hingewiesen. Auch der Glaube an Gott und seine Barmherzigkeit ist uns wieder vor Augen geführt worden und der eine oder andere hat mit Sicherheit in Gefahrensituationen Gott, bzw. seinem irdischen Vertreter, dem Schutzengel gedankt, der ihm aus einer brenzligen Situation herausgeholfen hat.
Gegen 11:00 Uhr beendete Pastor Hieber den Gottesdienst auch mit dem abschließenden Hinweis, dass die angekündigte Ausfahrt um 11:30 Uhr beginnt, wobei uns die anwesenden Polizei Verhaltensmaßregeln mit auf den Weg gegeben hat: „Ein Motorradkorso, auch wenn er wie bei uns über 80 Maschinen „lang“ wird als ein Fahrzeug angesehen“ , d.h., dass auch eine Ampel ignoriert werden darf, sofern diese mitten in der Motorradgruppe auf rot umschalten sollte (das kam uns allen natürlich sehr entgegen)! Mehr scherzhaft wurde darauf hingewiesen, dass dieses Verhalten bei einem zu querenden Bahnübergang nicht anzuwenden ist! Mit viel Getöse wurde pünktlich gestartet. Vorne Polizei mit Motorrad, hinten Polizei mit Motorrad und dazwischen ehrenamtliche Fahrthelfer, die zur gegebenen Zeit die Straßen für uns „frei“ machten. An diesem Tage hatten wir (fast) uneingeschränkte „Vorfahrt“ und das haben wir auch genossen. Die Strecke (ca. 56 km lang) führte über Scharbeutz (Bäderstraße, man sieht mich!!) über Ruppersdorf, Sarkwitz, Gleschendorf nach Süsel zurück. Bei diesem „Motorradlindwurm“ lag der Streckendurchschnitt bei ca. 32 km/h, was bei einigen Bikern zu verrußten Kerzen, Zündaussetzern und Ermüdungserscheinungen führte.
Nach dieser anstrengenden „Schleichfahrt“ waren wir froh, die inzwischen gegrillte Wurst oder das Grillfleisch zusammen mit einem „Drink“ (natürlich alkoholfrei) zu verzehren. Auch am Ende der Fahrt war alles bestens vorbereitet und wir sind dem Veranstalter dafür sehr dankbar.
Wie lange der eine oder andere feierte, ist mir nicht bekannt. Aber so gegen 13:30 Uhr machten sich einige von uns auf die „Socken“.
Eine rundherum gelungene Veranstaltung und mit einem scherzhaften Seitenhieb auf die zu Haus gebliebenen „Man sieht sich!“
RFO Team

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